Untersuchungen von Importprodukten auf Ionisierende Strahlung
Reaktorunfall in FukushimaAufgrund des Reaktorunfalls mit Beginn am 11. März 2011 sind erhebliche Mengen radioaktiver Stoffe in die Umwelt gelangt. Dies waren in erster Linie Cäsium-137 (β-Strahler mit einer Halbwertzeit von 30 Jahren) und Jod-131 (β-Strahler, t 1/2 = 8 Tage). Durch den Einsatz vom MOX-Mischoxiden in Reaktor 3 war auch zu befürchten, dass eine Belastung durch hochgiftige Plutonium-Isotope auftreten könnte. Bisherige Messungen in Japan gaben aber keinerlei Hinweise auf relevante Konzentrationen von Plutonium in der Umgebung des Reaktors. |
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Konsequenzen für den Import japanischer ProdukteDie Verunsicherung der Verbraucher und der Importindustrie hatte einen Klärungsbedarf zur Folge, um Sicherheit vor radioaktiver Strahlung zu gewährleisten. Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. hat deshalb ein branchen-übergreifendes Konzept erstellt, wie mit Produktlieferungen aus Japan zu verfahren ist (Dokument Nr. D 0426 vom 13. April 2011). Danach werden Messungen der Radioaktivität nur empfohlen, wenn Güter oder Gegenstände unmittelbar aus der Region des Atomkraftwerkes Fukushima Daiichi stammen. Eine Beunruhigung und Bürokratisierung von Lieferketten sollte grundsätzlich vermieden werden. RadioaktivitätsmessungenSollten dennoch Messungen durchgeführt werden, so sind vorzugsweise β-,γ-Oberflächenkontaminationsmessgeräte einzusetzen mit einer Anzeige Impulse/sec. Die Einhaltung eines Messwertes vom doppelten oder 3-fachen Nullwert bedeutet hierbei eine sichere Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, wie z.B. den Oberflächengrenzwert für Schiffe und Waren von 4 Bq/cm². Von der Messung von α-Strahlern wird aus verschiedenen Gründen abgeraten. Die chemlab GmbH führt fachgerecht und kurzfristig Kontaminationsmessungen durch. Bei Bedarf stehen Ihnen Fachleute auch zur Beratung zur Verfügung. |
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